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04.10.2010: Oktober 2010

„Geniale“ Hilfe für Drucker und Grafiker zur IFRA: profile genie ermittelt Farbprofile

Jeder Drucker kennt die Situation: Wenn der Kunde PDFs oder Bilddateien für den Druck geliefert hat, fangen die Probleme an. Häufiger Grund: Der Kunde hat beim Erzeugen der druckfertigen Daten kein Farbprofil eingebunden. Die Druckerei weiß dann nicht, unter welchen Druckbedingungen sie die vom Kunden gewünschten Ergebnisse erzielt. Die Firma basICColor hat hierfür die Lösung: Anlässlich der IFRA Expo 2010 in Hamburg präsentiert der Spezialist für Farbmanagement-Lösungen das neue Programm profile genie. Es ermittelt die passenden Druckprofile für PDFs und Bilddateien automatisch und schnell.    

Bevor farbige Grafiken und Bilder an eine Druckerei gehen, müssen in der Regel getrennte Farbwerte vorliegen für die Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (kurz: CMYK). Die Auftrennung nach dem CMYK-Modell nennt man Farbseparation. Mit gängigen Softwareprogrammen wie Adobe Photoshop ist die Farbseparation zwar „auf Knopfdruck“ möglich. Trotzdem ist auch dann am Monitor nicht exakt vorhersehbar, wie die Farben später auf dem gedruckten Papier wirklich aussehen. Dies hängt zum Beispiel vom verwendeten Drucker und von der Papiersorte ab. Damit die CMYK-Daten schon bei der Farbseparation an die Druckbedingungen angepasst werden, gibt es so genannte ICC-Farbprofile, benannt nach dem International Color Consortium (ICC). Diese ICC-Profile lassen sich zwar in Programme wie Photoshop einbinden und bei der Farbseparation auswählen. Doch trotzdem bekommen viele Druckereien von ihren Kunden die Bilddaten, ohne dass ein solches Profil eingestellt wurde. Das kostet den Drucker Zeit, und Fehldrucke verursachen zusätzliche Kosten.     

Die Lösung dafür liefert die Software profile genie von basICColor: Sie ermittelt automatisch und schnell, welches Profil am besten zu den CMYK-Daten einer Bilddatei passt. basICColor profile genie erstellt dafür einen Report und schlägt dem Nutzer passende Profile vor, die auf Wunsch auch direkt in die Bilddatei eingebettet werden können. basICColor bietet zwei Versionen von profile genie an, die auf den jeweiligen Anwender zugeschnitten sind:

  • basICColor little genie ist die Lösung für Nutzer, die Bilder selbst bearbeitet haben, also zum Beispiel Grafiker. Die Software überprüft CMYK-Bilddateien im JPG- und TIFF-Format einfach per Drag & Drop. Diese „kleine“ Version kostet 199 € zzgl. MwSt.

  • basICColor profile genie ist dagegen in erster Linie für Druckdienstleister gedacht. Diese Version überprüft sowohl JPG- und TIFF-Dateien als auch druckfertige PDFs. Sie funktioniert ebenfalls als Drag-&-Drop-Anwendung, lässt sich aber auch über Hotfolder nutzen, beispielsweise in Verbindung mit dem Konvertier-Programm basICColor gHOST. basICColor profile genie kostet 1.198 € zzgl. MwSt. 


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